Digitale Passmappe vor der Einführung

Wie schon Mitte Dezember vorgestellt, nimmt das Projekt digitale Passmappe jetzt richtig Fahrt auf. Seit Beginn der Runde wird die digitale Passmappe als Pilotprojekt in den A-, B-, und C-Junioren Verbandsligen getestet und wird nun auf den gesamten Spielbetrieb ausgeweitet. Ab sofort darf bei der Passkontrolle anstatt der üblichen Papier-Spielerpässen auch die digitale Passmappe als Nachweis der Spielberechtigung genutzt werden. Mit Beginn der Saison 2019/20 wird dieses Passmappe dann verbindlich in allen Bereichen eingeführt.
Die digitale Passmappe besteht zum einen aus der DFBnet-App für mobile Endgeräte (Android, iOS), zum anderen aus der Web-Version und ist im Spielbericht der jeweiligen Begegnung integriert. Die digitale Passmappe ergänzt die bisherige Spielberechtigungsliste mit Bildern der Spieler. Die ausgedruckte Spielberechtigungsliste inklusive Bilder darf ebenfalls als Nachweis genutzt werden.

Dies ist allerdings in der neuen Saison nur als Ausnahmefall zulässig, wenn z.B. aus technischen Gründen kein Netz, kein WLAN oder ähnliches vorliegen sollte. In solchen Fällen muss ab der neuen Saison der SR eine kurze Meldung im Spielbericht vornehmen. Der Ausdruck stellt tatsächlich die Ausnahme dar und wird dann nur bei den vorliegenden Problemen akzeptiert. Der Verein ist hinsichtlich der Technik verantwortlich und muss entsprechendes Gerät (Smartphone, Tablet) vorhalten. In der Regel müssen nun die Trainer oder Betreuer ihr eigenes Smartphone zur Passkontrolle bereit halten, die Schiedsrichter sind nicht verpflichtet ihr eigenes Handy zur Verfügung zu stellen, diese Nutzung wäre dann nur auf freiwilliger Basis möglich.

Aufgabe des Vereins: Von den Spielerinnen und Spielern aller Altersklassen müssen Bilder angefertigt, ins DFBnet hochgeladen und eingestellt werden.

Das dies in Zeiten der Datenschutzgrundverordnung mit neuen Formularen (Einverständniserklärung) einhergeht, versteht sich von selbst.