Auf- u. Abstiegsregelungen

Wenn man in einer saarländischen Fußballklasse wissen will, wer absteigen muss, kann sich auf ein größeres Rechenexempel einstellen. In vielen Klassen steht nämlich erst 14 Tage nach Rundenende fest, wen es erwischt und wer den Abstieg vermieden hat. Denn erst dann sind alle Relegationsrunden der Tabellenzweiten abgeschlossen.

Liga von oben von unten Aufsteiger Absteiger
Regionalliga 2 4 1 5
Oberliga 2 4 1 (oder 2) 5
Saarlandliga 2 3 1 (oder 2) 4 + Büb.
VL Nordost 1 3 1 (oder 2) 3

Wie nun schon öfters dargestellt, ist der Abstieg von vielen Variablen abhängig und wir müssen folgerichtig oben anfangen. Ob in der Regionalliga vier oder fünf Teams absteigen, hängt unmittelbar davon ab, ob die SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga verbleibt oder nicht. Kommen die Aspacher runter, sind Worms und Mainz II abgestiegen. Dies schlägt dann weiter durch und in der Oberliga steht dann auch Diefflen auf einem Abstiegsplatz und Hassia Bingen ist/wäre aus dem Schneider. Deren 13. Platz bedeutet Sicherheit, denn mehr als fünf Mannschaften dürfen laut Durchführungsbestimmungen des Regionalverbandes Südwest, der für den Spielbetrieb der Oberliga zuständig ist, nicht absteigen. Eine Hintertür hat der beste Absteiger, in diesem Fall Diefflen, aber noch: Dazu muss der Vizemeister aufsteigen. Und hier würde derzeit die TSG Pfeddersheim auf die Stuttgarter Kickers und Bayern Alzenau treffen. Im Weiteren gehen wir davon aus, dass drei saarländische Mannschaften aus der Oberliga absteigen.

Saarlandliga: In der höchsten saarländischen Liga ist die Rechnung relativ einfach: Drei Absteiger und drei Neue (z.Zt. Hasborn, Bischmisheim und der Gewinner aus Marpingen-Urexweiler gegen Reimsbach) machen sechs Neue. Wenn jetzt nur der Meister (SV Elversberg II) aufsteigt, müssen fünf Mannschaften raus. Bübingen steht nach dem Rückzug als erster Absteiger fest, Platz 15, 16 und 17 sind in diesem Fall sichere Abstiegsplätze. Der Tabellenvierzehnte hat noch die Chance, dass der Vizemeister in die Oberliga aufsteigt. Das hieße, die SF Köllerbach müssten sich gegen Gonsenheim und Morbach durchsetzen, damit Schwalbach in der Klasse bleiben darf.

Verbandsliga Nordost: (von oben: Rohrbach, von unten: Saubach, Schwarzenbach und Gewinner Überroth – Hangard). Der Klassenverbleib des Drittletzten und das sind nun mal wir, würde in diesem Fall von der erfolgreichen Relegation der SG Marpingen-Urexweiler gegen Reimsbach abhängen. 

Landesliga Ost: (von oben: Einöd-Ingweiler, von unten: Erbach. Relegation: Reiskirchen). Während Beeden als letzter absteigen muss, kann es Kleinottweiler nur erwischen, wenn Hangard gegen Überroth verliert und Reiskirchen gleichzeitig die Landesliga-Relegation gegen Humes und Alsweiler gewinnt.

Bezirksliga Homburg: (von oben: Beeden, von unten: Kirkel und Einöd-Ingweiler II). Es hat lange nach nur einem Absteiger ausgesehen, da aber Einöd II jetzt direkt aufsteigen würde und Ommersheim noch die Relegation gewinnen kann, sind sogar drei möglich.

Gesicherte Prognosen für die letzten drei Spieltag sind schwer abzugeben. Schaut man sich aber das Restprogramm unserer direkten Konkurrenten um den Abstiegsplatz an, kann man schon ins Grübeln geraten, hinzu kommt noch das mögliche Nachholspiel, der wegen einer schweren Verletzung eines Spielers abgebrochenen Partie Thalexweiler – Lautenbach. Selbst wenn wir die optimale Punktausbeute einfahren, dürfte es verdammt schwer werden und als drittletzter bliebe uns nur das Hoffen auf einen Relegationssieg des zweiten (momentan SG Marpingen) und dieses Spiel ist aktuell für den 31.05.19 terminiert.

28. Spieltag:

Einöd – Thalexweiler

Bildstock – Lautenbach

Merchweiler – Freisen

29. Spieltag:

Lautenbach – Merchweiler

Bostalsee – Einöd

Bildstock – Thalexweiler

30. Spieltag:

Thalexweiler – Bostalsee

Merchweiler – Bildstock

Einöd – Habach