Anklage gegen Franz Josef Schumann erhoben (Präsident des SFV)

Weitere Anklage und Strafbefehle im LSVS-Skandal

 

 

 

Im Zuge der LSVS-Affäre ist nun auch Anklage gegen LSVS-Vizepräsident Franz Josef Schumann erhoben worden. Es geht um den Verdacht der Vorteilsgewährung und der Untreue.

Das Verfahren gegen Schumann soll mit dem Verfahren gegen den LSVS-Präsidenten Klaus Meiser (CDU) verbunden werden. Es geht um die Beteiligung des LSVS an den Kosten der Geburtstagsfeier für Innenminister Klaus Bouillon (CDU).

Gegen vier weitere LSVS-Präsidiumsmitglieder, die auch an dem Beschluss beteiligt waren, wurden Strafbefehle von bis zu 9000 Euro verhängt. Sie hatten angekündigt, diese zu akzeptieren.

Schumann kündigte im März Rückzug aus dem LSVS an

Schumann hatte bereits im März erklärt, er wolle bei den anstehenden LSVS-Präsidiumswahlen nicht mehr antreten. Schumann ist seit 2008 zudem Präsident des Saarländischen Fußballverbandes und damit der Vertreter des größten Einzelverbandes. Der 69-Jährige sagte dem SR, er scheide aus Altersgründen aus.

Strafbefehl gegen Roth bereits erlassen

Anfang Juli hatte die Staatsanwaltschaft Strafbefehl gegen das frühere LSVS-Präsidiumsmitglied Eugen Roth in Höhe von 7.500.-€ wegen Vorteilsgewährung erlassen. Der SPD-Landtagsabgeordnete kündigt an, den Strafbefehl zu akzeptieren.

Anbei einmal ein interessanter Überblick über bereits bestehende Ermittlungsverfahren Ermittlungsverfahren beim LSVS 

Quelle SRde